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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Mi 24. Jun 2020, 17:53 
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Übrigens: der Längslenker nimmt (zusammen mit dem unteren Querlenker) die Kräfte in Längsrichtung auf.
Das kann die Antriebswelle nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2020, 06:24 
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EvoOlli hat geschrieben:
Stell Dir das System mal vor, wenn die Bremsscheibe außem an der Nabe sitzt...daher hat es sich nicht durchgesetzt.

Und Bremsscheibe Innen am Diff. ist bei einem Straßenfahrzeug ziemlicher Unsinn.

Moin Oli :D
das System stammt ja bekanntlich von Jaguar (z.B. E-Type) und reduziert u.a. die ungefederte Masse am Hinterrad ;)
Für den Rennbetrieb beim SEAC ist ein Ölkühler für das Differential installiert, da bei zuviel Hitze durch die Bremsscheiben die Simmerringe undicht werden und Öl austritt - was wiederum schädlich für die Lebensdauer des Differentials sein könnte... :mrgreen:

Bild

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Allzeit Gute Fahrt & Bleibt Gesund !
Chris Willy - TVRiders Blackforest


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2020, 06:54 
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Hi CW, ist ja schon klar...war damals ja eine Interessante Idee. Wobei ich mir sicher bin, dass dies im Rennsport schon vor dem E-Type gemacht wurde (Lotus ?). Ist im Rennsport auch kein Problem, da werden die Dinger ja sowieso nach jedem Rennen zerlegt. Aber im Straßenfahrzeug gammelt da alles schön vor sich hin.

Heute werden die ungefederten Massen am Rad eben ganz anders und sehr effektiv reduziert (Alu-Lenker, Alu-Bremssättel, Extrem leichte Felgen, evt. Carbonscheiben).

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Grüße aus dem Westerwald

Oliver


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2020, 07:12 
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War eine lustige Idee aber wie Olli schreibt völlig unsinnig für ein Straßenfahrzeug. An die Bremsen rankommen im Servicefall ist ein Kampf, und dann den ganzen Runken da hinten rauszuholen beim Keil macht auch mal so gar keinen Spaß. Das Diff allein ist schon schwer, dann noch die Bremsen da dran, zusätzlich sind beim Keil die Schrauben teilweise schlecht erreichbar und üblicherweise reichlich vergammelt im Laufe der Jahre. Da sind die Lösungen der früheren und späteren Fahrzeug eindeutig angenehmer.

Da kann Lutz schon froh sein das er die Arbeiten jetzt erledigen kann wo die Karosserie runter ist. Alles gleich alles schön fit machen vorm Zusammenbau, da will man später nie wieder ran.


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2020, 11:35 
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Jupp, das ist wirklich eine Schinderei, das ganze Zeug rauszubekommen. Vorne hat natürlich auch die Schmiere geholfen, mit der alle Teile der Achse beschichtet waren. Das Differential hingegen ist dicht, entsprechend ist hinten alles mehr oder weniger festgegammelt. Mühsam.

Habe nochmal über den Längslenker nachgedacht. Für mich stellt er eine Drehmomentstütze für den Radträger da.
Zum einen wird der Radträger auf Grund der Antriebs- und Bremsmomente mit einem Kräftepaar (Moment) belastet, weil die Antriebswelle über dem unteren Quelenker liegt und auch das Federbein leitet ein Moment in den Radträger ein, weil es seitlich am unteren Quelenker montiert ist. Da ja nur der untere Quelenker Momente übertragen kann und als geschweißte Rohrkonstruktion dafür nur bedingt geeignet ist, braucht es offenbar noch den Längslenker, der ja über dem unteren Querlenker befestigt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2020, 15:37 
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ja. Siehe oben.


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