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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Mi 23. Sep 2020, 06:27 
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Lutz.... ich mache seit 20 Jahren grob geschätzt 90% der Arbeiten an meinen Autos selber. Hab auch die gleichen Ansätze mir Werkzeuge im Falle eines Falles auch anzuschaffen damit ich allein weiter klar komme. Mitlerweile dürfte so manche Werkstatt deutlich schlechter ausgerüstet sein als wir (mein Bruder und ich) das sind. Beim Differential geht es aber nicht um irgendwas von z.B. Hazet oder Gedore oder dem Bauhaus sondern um Spezialwerkzeug was man nirgends kaufen kann. Wenn ich mich richtig erinnere war das z.B. ein Tool zum Ausziehen eines Lagers.
Die Lagerböcke recht und links außen im Diff sollten wieder auf die gleiche Seite und in der gleichen Richtung (oben/unten) montiert werden. Ab Werk sind da normalerweise auch schon Markierungen drauf, sind aber manchmal nur schwer zu erkennen.

https://www.jaguarforums.com/forum/atta ... cf4404.jpg

Es gibt auch an den verschiedensten Stellen shims, also dünne Scheiben, sowohl im als auch außerhalb des Diffs, auch die sollten wieder so rein wie sie drin waren.

Das Einstellen des Lagerspiels von Eingangs- und Ausgangswellen erfolgt mittels Stauchhülsen. Das hätte ich mir auch nie allein zugetraut, dazu gehört viel Erfahrung und auch ne Menge Kraft. Klar kann man alles auch einfach anhand von Anleitungen selber machen, vielleicht hält es auch 1000km, vielleicht auch 10.000km, je nach jährlicher Fahrleistung dann Monate oder Jahrzehnte ;) . Wenn man aber weiß welchen Aufwand es bedeutet den schweren Brocken da hinten auszubauen macht man es vielleicht doch lieber beim ersten Mal richtig.

Es gibt bei der Vollrestaurierung des 400SE genug Arbeiten wo du dich austoben kannst, die eine oder andere Baustelle einem Fachmann zu überlassen wird dich auch ein Stück weit entlasten und die sicherlich sehr lange Zeit des Schraubens ein wenig verkürzen. Übrigens nur mal als Beispiel.... allein der "Ausbau" des Simmerrings an der Eingangswelle hat trotz tatkräftiger Hilfe meines erfahrenen Freundes deutlich über eine Stunde gekostet!


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Mi 23. Sep 2020, 06:41 
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Das Abziehen der Lager ist auch oft nur mit roher Gewalt möglich:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9dj5-5.jpg

Das Bild ist aus dem Web, nicht von mir. Problem ist das man einen sehr stabilen Abzieher benötigt der aber gleichzeitig sehr filigran verarbeitet sein muss um die Lagerschale überhaupt greifen zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Mi 23. Sep 2020, 08:31 
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Hallo Lutz,

ich habe vor ein paar Jahren die Lager im Differential von meinem Chimaera erneuert. Auch wenn es ein anderer Hersteller ist, hilft Dir vielleicht die Beschreibung, Lehrgeld zu vermeiden.

https://tvrcarclub.de/knowledgebase/erneuerung-der-lager-im-btr-differential/

Gutes Gelingen

_________________
Gruß

Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Sa 26. Dez 2020, 19:06 
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Lager Innenring abziehen auf russisch.
Käfig aufzwicken . Käfig und Rollen entfernen. Innenring mit Trennschleifer tief anschneiden.
Leichter Schlag mit Meißel Lager Ring hüpft von der Welle runter.
Funktioniert vom ZAZ bis zum Rolls Royce so seit 100 Jahren.
Willst du schön arbeiten.
Lagerring und Rollkörper wie oben entfernen. Lagerinnenringabzieher ansetzen. ( Universalwerkzeug ) und appressen.
Diese Variante funktioniert auch fast immer. Variante 1 funktioniert aber immer.
mfg PI

_________________
Geht nicht gibts nicht , geht nur so nicht , geht aber anders . mfg JUPI


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2020, 01:13 
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Genau
Wenn das Lager ja wie beschrieben eh defekt ist, ist die von Jupi beschriebene Methode sehr gut und von mir schon oft auch bei RangeRover Radlagern angewandt worden. Die sind bekanntlich auch immer super fest auf dem Achsstumpf.

Ich habe übrigens grad meinen 350i auch zerlegt. Werde mal n Parallel Thread aufmachen mit Bildern.
Können uns dann gerne austauschen.

Bestelle gerade ne Schlagnuss 1 1/2 Zoll mit 3/4 Zoll Antrieb für die Achsmuttern.

_________________
Beste angeln-sächsische Grüße
Best regards
Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: REstauration 400SE
BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2020, 07:35 
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Geht prinzipiell mit dem Aufflexen, das Lager ist dabei natürlich nicht mehr wichtig aber die Welle wo es drauf sitzt und man sieht nicht gut wie tief man drin ist mit der Trennscheibe. Das bei mir so festsitzende Lager war auch das direkt am Differential, da kommt man sehr schlecht dran mit der Scheibe.


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