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BeitragVerfasst: Sa 15. Okt 2016, 11:41 
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Hm guter Hinweis, der Sensor dient ja nur dazu der ECU mitzuteilen. ob das Fahrzeug in Bewegung ist oder nicht und beeinflusst wohl die Standgas-Gemischaufbereitung. Wenn der natürlich Aussetzer hat und quasi kurzzeitig so tut, als würde der Wagen stehen, könnte ich mir schon vorstellen, dass er dann vermutlich weniger einspitzt, was wiederum dieses bockige Fahrverhalten erklären würde. Da das aber nur im warmen Zustand passiert, ist es vermutlich nicht der Sensor selber, sondern vielleicht doch irgendeine Lötstelle oder Kabel. Was die Sache allerdings nicht einfacher machen würde.


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BeitragVerfasst: Sa 15. Okt 2016, 12:44 
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Hallo Christian,
denk auch mal an die Treibstoffzuführung.
Eine in die Jahre gekommene Benzinpumpe kann so heiß werden, dass der Sprit verdampft und damit läuft auch ein bestens eingestellter Motor nur ruckelnd!

Beste Grüße ,

Andreas

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BeitragVerfasst: Sa 15. Okt 2016, 12:50 
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Sorry Christian,
habe gerade deine Probleme noch mal durchgelesen.
... vergiss also meinen Beitrag mit der Pumpe, die du ja schon erneuert hast!

Viel Glück und eine baldige Fehlerfindung,
Andreas

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BeitragVerfasst: Sa 15. Okt 2016, 15:02 
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Hallo Christian,

hatte letztes Jahr das gleiche Problem wie Du und habe auch sämtliche Teile ohne Erfolg getauscht. Letzlich war das Drosselklappenpoti der Übeltäter! Viel Erfolg bei der Fehlersuche!

_________________
Gruß Klaus


Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.


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BeitragVerfasst: So 16. Okt 2016, 18:35 
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Hallo,
Drosselklappenpoti klingt vielversprechend, war bei meinem Ford V6 auch mal der Übeltäter.
Den kannst du auch gut durchmessen mit 'nem Ohmmeter/Multimeter.
Einfach schauen ob er auf der ganzen Drehwinkelstrecke plausible Werte liefert.

Viel Glück bei der Suche.

_________________
Beste angeln-sächsische Grüße
Best regards
Frank


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BeitragVerfasst: So 16. Okt 2016, 21:01 
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Das Drosselklappenpoti hatte ich auch schon in Verdacht, es lässt sich aber auch gut mit Rovergauge prüfen. Es reagiert absolut linear zur Pedalstellung und hat keine plötzlichen Sprünge. Ob das natürlich eine 100% Sicherheit ist, weiß ich nicht. War aber eines der ersten Dinge, die ich untersucht habe.


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BeitragVerfasst: Mo 17. Okt 2016, 08:31 
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Hallo Christian,

nach deinen Beschreibungen läuft deinen Chim ja völlig problemlos im Kaltlauf und der Anwärmphase und bockt erst kurz vor Erreichen der Betriebstemperatur. Das würde für mich darauf hindeuten, dass eigentlich alles soweit mechanisch in Ordnung ist und kurz vor Erreichen der Betriebstemperatur ein einsetzendes Signal das Bocken verursacht.
Da bei Erreichen der Wasser-Betriebstemperatur der Motor bei Weitem noch nicht "durchgewärmt" ist, würde ich erst mal nicht davon ausgehen, dass Wärmeausdehnung von "was auch immer" die Ursache ist, zumal es ja exakt reproduzierbar und Außentemperatur unabhängig scheint.

Zum Bocken an sich würde ich auf Magerruckeln tippen, da selbst nicht laufende Zylinder (z.B. durch ausgefallene Zündkerzen, defekte Einspritzdüse, mangelnde Kompression, etc.) den Motor eher unrund laufen lassen als den TVR unfahrbar zu machen.
Nun die Frage: was in der Motorsteuerung startet bei ca. 60°-80° Wassertemperatur.

Ich fahre zwar keine 14CUX mehr, aber bei mir fängt bei 65° Wasser-Temp die Gemischregelung durch der Lambda-Sonden statt. Vorher macht das aufgrund der Kaltlaufanreicherung auch wenig Sinn.
Wenn die nicht mehr korrekt funktionieren (oder zumindest eine davon...) und korrektes Gemisch als "zu fett" erkennen, dann wird die Einspritzmenge reduziert und das Gemisch wird zu mager (und das mögen die RV8 wie wir alle wissen gar nicht ...).
Die Lambda-Regelung sollte aber bei höherer Drehzahl und viel Gas geben auch deaktiviert werden. Also wenn du dich traust auch mal trotz Bocken deine Chim bei Vollgas hochdrehen zu lassen, müsste das Bocken irgendwann verschwinden.
Wenn nicht, dann kannst du den Text oben vergessen ... ;)

Eine weitere Möglichkeit die mir einfällt wäre das "one-way-valve", das im Schlauch vom Plenum zum Zündverteiler steckt und die Unterdruckverstellung der Zündung beeinflusst, falls du das überhaupt noch verbaut hast???
Wenn das blockiert und die Zündung max auf Früh stellt ohne wieder zurück zu gehen, dann ist das im Kaltlauf aufgrund der Anreicherung (sehr fettes Gemisch) evtl. noch OK, aber sobald die Lambda-Sonden das Gemisch auf 14,7 regeln ist die Zündung zu früh und das Bocken geht los.
Also, falls du das Ventil überhaupt noch hast (bei späteren Jahrgängen gibt es das nicht mehr), einfach mal den Schlauch vom Verteiler abziehen und ohne Unterdruckverstellung fahren.
Dass der Zündzeitpunkt an sich stimmt, davon gehe ich mal aus ... :roll:

Viel Erfolg
Michael

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BeitragVerfasst: Mo 10. Jul 2017, 16:59 
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Hallo zusammen,

endlich(!) habe ich die Ursache gefunden! Ich hatte den Wagen über Winter in einer geheizten Halle und wie sollte es anders sein, im Frühjahr, zu Saisonbeginn, war das wirklich massive Problem einfach verschwunden. Ich konnte es einfach nicht mehr reproduzieren. Dennoch blieb ich natürlich misstrauisch, da ich nicht unbedingt an spontane Selbstheilung glaub - und ich sollte recht behalten.
Der Wagen hatte beim Unwetter vor einigen Wochen eine ordentliche Dusche abbekommen und bei der ersten Ausfahrt danach, war plötzlich nach nicht einmal 500 Meter Schluss - Motor schlagartig aus. Und sprang auch nicht mehr an. Mir fiel dann auch gleich auf, dass die Benzinpumpe keinenDruck aufbaut, beim Drehen des Zündschlüssels, also Verdacht Benzinpumpenrelais. Dazu ist zu sagen, dass hatte ich dieses schon früher, zu Beginn meines Problems, natürlich schon optisch geprüft hatte und es sah äußerlich tip top aus, auch die Kontaktbeine (zumal es erst knapp 2 Jahre alt war), daher - und weil die Pumpe ja immer lief - hatte ich es zunächst nicht mehr weiter als Ursache in Betracht gezogen.
Aber egal, ich hatte zufällig ein Leatherman-Tool im Auto und damit habe ich dann mal den Aludeckel des Relais abgehebelt. Und dann die Offenbarung, das Relais war innen komplett korrodiert und zudem hatte es die Wicklung der Spule durchgebrannt (daher dann das Ausgehen des Motors). Ich konnte glücklicherweise den Sekundärkreislauf mit einem Stück Draht überbücken, so dass ich den Wagen wieder nach Hause bekam.
Inzwischen ist ein neues Relais verbaut und ich habe schon einige Kilometer runtergerissen - keinerlei Probleme mehr!

Mein Tip also: Bei ähnlichen Symptomen nicht von einem äußerlich unversehrten Relais täuschen lassen, sondern am besten einfach auf Verdacht tauschen (kostet ja kaum was)!

Gruß
Christian


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BeitragVerfasst: Di 11. Jul 2017, 20:18 
Flenstvr hat geschrieben:
Hallo,
Drosselklappenpoti klingt vielversprechend, war bei meinem Ford V6 auch mal der Übeltäter.
Den kannst du auch gut durchmessen mit 'nem Ohmmeter/Multimeter.
Einfach schauen ob er auf der ganzen Drehwinkelstrecke plausible Werte liefert.

Viel Glück bei der Suche.

Auch Ford Cologne V6
Ich habe kürzlich auch einen defekten Drosselklappensensor getauscht. Durch den Defekten Sensor wurde das Leerlaufregelventil nicht mehr von der MCU angesteuert. Hierdurch hatte ich eine falsche Leerlaufdrehzahl und im Schiebebetrieb starkes Ruckeln.
Im normalen Fahrbetrieb, sobald man etwas Gas gibt war das Fahrverhalten normal.


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