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 Betreff des Beitrags: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 08:28 
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Hi,

hab mich durchgerungen das Auto wieder in den Zustand fahrbar zu versetzen :).

Dafür stand auf meiner Liste Demontage Auspuff und Überprüfung der Flanschdichtung nach Undichtigkeiten. Ist nun raus und es stellen sich mir nun 2 Fragen:

1) Alle Schrauben sind Außensechskantschrauben. Teilweise würde man es mit Innensechskant viel leichter haben. Hat das ein Grund, oder ist das einfach nur eine Preisfrage? (Ich denke hier an fortschreitende Korrosion)

2) Macht es Sinn die Schrauben mit V2A oder V4A auszutauschen? Hab da verschiedenes im Netz gefunden und bin mir nicht schlüssig. Bei der Montage bietet sich Kupferpaste an? Hätte keine Lust irgendwann die Schrauben da mit einem Dremel zu "lösen".

Vielen Dank für Eure Ratschläge

Grüße
Hagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 16:53 
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Hallo, gegen Innensechskant spricht nichts außer beim den letzten Zylindern unten bzw. oben. Da ist doch Aussensechskant besser.

Edelstahl im Auspuffbereich, ich weiß nicht :?

Ich setze die immer mir Reibwertreduzierer ( kupferpaste oder ähnl. ) ein. Normal gibt es aber keine Probleme mir den Schrauben.

_________________
Gruß aus Weselberg

Joe



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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 19:38 
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Innensechskantschrauben werden heutzutage nur noch in Ausnahmefällen im Fahrzeug verbaut. Ansonsten meidet man sie, denn sie sind am Antriebskopf nicht wirklich drehmomentfest und lassen sich gerade im Alter recht schnell rund drehen. Der Vorteil bei Innensechskannt ist aber logischerweise der geringere Werkzeugfreigang gegenüber einen Außensechskant.
Ideal sind Torx-Schrauben. Mit dem richtigen Torx-Kopf hat man einen kleineren Werkzeugfreigang als beim Hex-Kopf und kann trotzdem sauber Drehmoment aufbringen, ohne die Schraube rundzudrehen.

Wenn man Schrauben austauscht muss man darauf achten, dass man Schrauben der gleichen Festigkeitsklasse einsetzt (häufig 8.8). Und sie sollten natürlich nicht rosten. Edelstahl ist in der Regel übertrieben - außer, wenn man warmfeste Schrauben z.B. im Abgassystembereich verwendet.
Natürlich muss man auch die Auflagefläche der Schraube beachten. Möchte man eine Flanschschraube ersetzen, sollte die neue Schraube einen vergleichbaren Flansch haben. War eine Scheibe drunter, kommt auch wieder eine Schreibe rein. Meistens hat sich der Entwickler bei der Wahl der Schraubenauflage nämlich tatsächlich was dabei gedacht... ;)

Und ansonsten gilt wie immer: Schrauben besser nicht trocken, sondern geölt (Spritzer WD40 reicht) und mit dem richtigen Drehmoment einsetzen. Trocken verpufft ansonsten ein signifikanter Teil des Drehmoments in der Gewindereibung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 20:10 
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Hrm. Gefühlt noch keine eindeutige Antwort, aber Danke! Ich werde die Schrauben belassen und die Gleichen mit ein wenig Kupferpaste wieder verwenden. Am Kat habe ich V4A benutzt und werde schauen wie sich das verhält. Ein Nachteil ist natürlich, dass sie zu fressen neigen. Dort kommt man aber im Notfall sehr leicht dran.

Torx lässt sich super verschrauben, nur wenn sie dann doch korrodieren oder Dreck rein kommt? Könnte ich ja vielleicht auch am Kat ausprobieren :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 22:27 
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Am Krümmer habe ich die gleichen wie Original g e nommen, 8.8. Wollte keine Edelstahlschrauben in den Graugus drehen. Bin mir nicht sicher wie das die Korrosion verläuft. Der Edelstahlauspuff ist mit Edelstahlschrauben und diesen Muttern für Auspuff aus einer Kupferlegierung mit so einer Art Sprengring verschraubt. Hält bombenfest und läßt sich wieder lösen.


Zuletzt geändert von Florian am Do 15. Jun 2017, 09:16, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 08:31 
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Ich hab begonnen sichtbare Schrauben gegen Alu bzw. Titan/Alu schrauben zu tauschen.... gibts in mehreren Farben, Kosten allerdings ein bisschen was...

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 23:25 
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Ich verwende - wo immer es geht und die Zugfestigkeit passt - VA-Schrauben . Seit über 30 Jahren . Nie Probleme mit den verschiedensten Wagen gehabt . Auch nicht an Alu-Magnesiumgußzylinderköpfen mit normalen Stahl-Krümern . An Flanschen und auch als Stiftschrauben .
Torxschrauben sind beispielsweise an den Antriebswellengelenken einiger meiner Autos vom Werk aus verbaut . Dort wird es gerne ölig und dies Öl bindet Sand und Schmutz . Wenn es arg verdreckt ist einmel mit einem Schraubendreher das Loch grob freistochern und hinein mit dem Knarrenaufsatz . Das hat bislang immer geklappt .

_________________
Taimar August 1979
VW Typ 34 Karmann Ghia 1500 S 2/1965
VW 1600 L 1/1969
VW 1600 L automatik 3/1968
VW 1600 Variant L 1972
BMW 318i 5/1987
Opel Astra F 1.6 CarAVan 11/1995
Yamaha SR 500 5/1978
Puch M 50 Racing 4/1974
Schäfer Suleica F-430 1967

Frontantrieb ist Hexenwerk


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 28. Jun 2017, 11:15 
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Top! Die Einsatzorte sind die Flansche vom mehrteiligen Krümmer beim Cerbera. Eine 8.8er war beim Zerlegen nur mit etwas Wärme zu überzeigen und der Wagen ist so vielleicht 4tkm gefahren.

Hab mich nun auch zu einer Lösung durchgerungen. Werde Edelstahlschrauben A5 verwenden und Muttern 8.8. So vermeide ich ein mögliches Fressen. Vielleicht verkufpert oder vernickelt, je nachdem was ich einfach bekomme. Kupferpaste werde ich zusätzlich verwenden. Das sollte auch den Erfahrungen entsprechend immer leicht zu lösen sein.

Bei Titan bin ich mir nicht sicher was da alles bei den Temperaturen passiert. Es befindet sich ja noch immer im direkten Kontakt mit den Stahlflanschen.

Besten Dank Euch! Langzeiterfahrung werde ich bekannte geben sobald ich ein bisschen gefahren sein werde :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Verschraubunggen
BeitragVerfasst: Mi 28. Jun 2017, 20:34 
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Schau mal nach verkupferten Sicherungsmuttern.


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